Weshalb UX-Methoden für eine gute User Experience notwendig sind

Ein Interview mit der Senior UX-/UI-Designerin Wibke über die Arbeit mit UX Methoden in Kunden-Workshops.

Du bist Senior UX-/UI-Designerin bei den PROJEKTIONISTEN® bzw. 1KLANG® und hast schon viele Workshops mit Kunden geleitet. Warum ist dieses Format so sinnvoll und erfolgreich?

Wenn Kunden mit einer Anfrage an uns herantreten, haben wir den Anspruch uns erst einmal ein ganzheitliches Bild zu verschaffen. Workshops bieten sich dabei sehr gut zum direkten Austausch und als Einstieg in den Projektprozess an – besonders in der Zusammenarbeit mit Neukunden. Mittels dieser Workshops schaffen wir eine gemeinsame Basis für die nachfolgenden Schritte. Zusammen können wir nach einer ersten Research- und Analyse-Phase Erkenntnisse herausarbeiten und diskutieren, welche spezifischen Fragen für eine erfolgreiche Strategie noch definiert und beantwortet werden müssen. Unsere Workshops legen den Grundstein für eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit, in der wir Spaß daran haben gemeinsam gute und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

Du arbeitest in Workshops mit UX-Methoden. Was versteckt sich hinter diesem Begriff?

Die Abkürzung UX steht für den Begriff "User Experience". Für uns bedeutet das das Erlebnis, welches der Nutzer mit dem digitalen Service oder Produkt hat. Für uns ist UX ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Wir haben das Ziel, das bestmögliche Erlebnis für den Nutzer zu schaffen. Daher steht der Nutzer von Anfang an im Zentrum unseres Entwicklungsprozesses. Um die Nutzer besser zu verstehen und in den gesamten Entwicklungsprozess mit einzubeziehen, bedienen wir uns vieler UX-Methoden. Wie zum Beispiel die Erstellung von Personas und Costumer Journey Maps. Nur so können wir ihn optimal in seiner Situation abholen, bedienen und begeistern – was ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Projekt ist.

Wie entscheidest du, wann welche Methode sinnvoll ist?

Für einen effektiven Einsatz der Methoden fragen wir uns stets: Wo stehen wir im Projektprozess? Was möchten wir herausfinden? Welche Art und Tiefe an Erkenntnissen benötigen wir? Wenn wir diese Fragen korrekt beantworten, verkleinert sich die Auswahl automatisch auf jene Methoden, die uns dann zielgerichtet die relevanten Erkenntnisse schaffen. Es gibt allerdings  Basisaufgaben und Voraussetzungen, die für eine gute User Experience unumgänglich sind. Für uns ist der direkte Kontakt zum Nutzer sehr wichtig, um dessen wirklichen Bedürfnisse zu erfassen. Über möglichst realitätsnahe Personas, Nutzerszenarios und die Costumer Journey Map und einiges mehr kommen wir zur Visualisierung. Diese Schritte und Arbeitsergebnisse sind die notwendigen Grundvoraussetzung für ein gut definiertes Projekt.

Ergebnis-Visualisierung einer User Journey
Warum macht es Sinn, einige dieser Methoden in einem Workshop mit dem Kunden zusammen anzuwenden?

Wir erleben es häufig, das Kunden eher wenig praktische Erfahrung mit dem Thema UX haben. Es fehlt ihnen die Expertise, sinnvoll und effektiv UX-Methoden anzuwenden. Workshops bieten unserer Erfahrung nach ein tolles Format, den Kunden behutsam dabei zu unterstützen. Besonders seine eigenen Produkte und Services aus Nutzerperspektive zu betrachten, mit dem Ziel die konkreten Bedürfnisse und Problemstellungen der Nutzer zu durchdringen. Zusätzlich ist es wichtig, den realen Nutzer durch Interviews oder Tests direkt immer wieder in den Prozess miteinzubeziehen. Zusammen können wir dann aus dem vorhandenen Wissen der Mitarbeiter, dem Input der Nutzer und unserem Know-how ein gemeinsames Bild schaffen, auf das wir zielgerichtet aufbauen können.

Weshalb sind UX-Methoden für eine gute User Experience notwendig?

Wer User Experience ernst meint, braucht guten Input und diesen idealerweise direkt vom Nutzer. Diesen erreichen wir durch den Einsatz von effektiven UX-Methoden. Wichtig ist hierbei allerdings, dass UX nicht als eine einmalige Aufgabe verstanden wird, die an einer Stelle im Projekt erledigt ist und abgehakt wird. Für uns PROJEKTIONISTEN®/1KLANG® ist UX ein fester, kontinuierlicher Bestandteil, der die gesamte digitale Produktentwicklung von Anfang bis Ende begleitet. Wir sehen den Nutzer wie auch den Kunden als Teil des Teams. Denn nur durch den engen Kontakt und das laufende Feedback, ist es uns möglich immer wieder den eingeschlagenen Kurs zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Unser Ziel ist es, ein optimales Ergebnis zu erzielen. Für unsere Kunden und den Nutzer.

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